Mit diesem Beitrag möchte ich den Grundstein für die Rubrik “Tipps&Tricks” legen.

Ich habe viel versucht und rum experimentiert, um den idealen Zunder für das Entfachen eines Lagerfeuers zu finden. Angefangen mit trocknen Grashalmen, Birkenrinde, vermodertem Holz, bis hin zu Wolle. Alle diese konnten mich nicht wirklich überzeugen, bis auf die Wolle, die entzündet sich noch am schnellst. Das Problem – wann hat man Wolle am Mann?!

Mein Favorit sind eindeutig die Ähren dieses Grases:
Zunder für ein Lagerfeuer 2

Leider habe ich den Namen des Grases nicht herausfinden können, es gibt einfach zu viele Gräser. Es ist oft am Feldrand zu finden und mit einer Höhe von ca. 1,50m nicht zu übersehen. Es ist auch das einzige Gras welches seine Ähren auch über den Winter hinweg nicht gleich total abwirft. Die Ähren brennen hervorragend, auch wenn es draußen längere Zeit feucht war. Sollten die Ähren etwas nass sein, einfach die Ähren in die Hosentasche stecken und eine halbe Stunde mit euch rumtragen. Das reicht in der Regel aus, um sie wieder trocken zu bekommen.

Zunder für ein Lagerfeuer 3

Um das Feuer zu entzünden, drücke ich immer 4-5 Ähren unter einen Haufen von kleinen vertrockneten Zweigen (sollte es geregnet haben und ihr findet keine geeigneten Zweige am Boden, einfach trockene Zweigen von Bäumen nehmen, die sind meist auch bei Regenwetter nicht so durch nässt und brennen recht schnell) Die vertrockneten Ähren sollten nach ein bis zwei Versuchen mit dem Feuerstahl anfangen zu brennen und die darüber liegenden Zweige entzünden. Wenn diese gut brennen, einfach ein paar dicker Zweige darüber legen – Fertig! Was besseres gibt es nicht! (Finde ich)

Ich habe für den Trip nach Schweden gleich ein paar eingesammelt und in einen Zip-Beutel verstaut. Verbraucht nicht viel Platz und ist leicht.