In diesem Beitrag möchte ich alle geplanten Etappen zusammenfassen. Ich werde ihn stetig ergänzen und erweitern, so das ihr einen schönen Überblick über die geplante Tour im September erhaltet. Also immer mal wieder rein schauen wird sich lohnen. Am Ende des Beitrags könnt ihr euch auch die geplante Route als KML-Datei herunterladen.

Anreise Tag 1 und Tag 2 nach Kvikkjokk

Wir werden für die 2.500 Kilometer zur Anreise zwei Tage einplanen und auf Höhe von Sveg eine Zeltpause einlegen. Das heißt wir werden so gegen 5 Uhr Nachts in Immenhausen/Kassel starten und hoffentlich gegen 17 Uhr bei Sveg ankommen. Dort werden wir uns eine Runde im Zelt schlafen legen, um uns rechtzeitig wieder auf den Weg nach Kvikkjokk zu machen. Wir sollten dann am zweiten Tag gegen 12 Uhr in Kvikkjokk ankommen und gleich los starten können.

Ausgangspunkt: Kvikkjokk

Von unserem Ausgangspunkt in Kvikkjokk am Südrand des Sarek werden wir allerdings nicht die klassische Tour über den Fernwanderweg Kungsleden nehmen, sondern uns in Richtung Osten an den Sarek herantasten, um uns von dort aus einen schönen Überblick vom “Gesamten” zu verschaffen.

kvikkjokk überfahrt mit dem boot

Los geht es mit einer Überfahrt über den Fluss Gamajåhkå (mit dem Motorboot vom Anleger in Kvikkjokk, siehe Bild oben). Auf der anderen Seite angekommen, erwartet uns erst mal ein saftiger Aufstieg auf den Prinskullen. Oben angekommen, werden wir uns eine geeignete Stelle zum zelten suchen, um dort unsere erste Nacht im Sarek zu verbringen. Denn man darf nicht vergessen, dass wir schon 2.500km Autofahrt hinter uns haben werden und dementsprechend K.O. sein werden, trotz der Übernachtung bei Sveg.

Etappe 1: Vállevágge – Hábres

Am nächsten Morgen soll es von dort aus weiter über das Plateau/Tal Vállevágge (siehe Bild unten) weitergehen (Rund 16 km). Bis zur Anhöhe Hábres (ca. 980m ü. NN) werden wir einen guten Tag unterwegs sein, denn Wege gibt es keine und die Gegend ist doch sehr mit Geröll durchzogen und ein paar Fotos wollen ja schließlich auch gemacht werden. Dort angekommen, werden wir unseren zweiten Zeltplatz errichten und hoffentlich eine klasse Aussicht über den kompletten Sarek bekommen.

Plateau/Tal Vâllegarssa

Tagestour: auf den Tjiláktjåhkkå

Am dritten Tag steht dann eine Gipfeltour im Tarrekaise-Massiv an (siehe GoogleEarth Ausschnitt). Um dort den Tjiláktjåhkkå (Berg bei der kalten Quelle, 1824m ü. NN – Ich hoffe ich muss diesen Namen nie ausprechen) zu erzwingen. Diese Tour wird uns einen ganzen Tag “kosten”. D.h. unser Lager auf dem Hábres (Siehe Base 3) werden wir an diesem Tag nicht abbauen und am Abend wieder zurückkehren.

Blick vom Tjilaktjahkka auf den Sarek

Etappe 2: Vom Hábres ins Låptåvágge

Bei der Etappe 2 werden wir den Hábres verlassen und uns Richtung Nord zum Låptåvágge durchschlagen (Rund 12 km). Zunächst werden wir durch das Tal Ruonasvágge hinab ins Tal Tjuoldavágge steigen, wo wir den Bach Buojdesjåhkå furten müssen. Hoffentlich werden wir dort eine geeignete Stelle zum furten finden. Haben wir den Bach erst mal hinter uns gelassen geht es oberhalb der Ostseite der Schlucht Tjuoldagársså zu unserem dritten Zeltplatz im Låptåvágge. Hier soll es ein paar schöne Plätze zum zelten geben. Von Hier aus kann man nun auch wieder schöne Tagestouren auf die anliegenden Berge starten.

Etappe 4 - Hábres Laptavágge

Tagestour: Tsahtsa und an den Låptvákkjávrre

Von unserer Base 3, lässt sich eine schöne Tagestour auf den Tsahtsa (1.852 m ü. NN) und an den Låptvákkjávrre der an der Südwestseite des Tsahtsa liegt starten. Die Strecke vom Zeltplatz bis auf den Gipfel beträgt ca. 7,5 Kilometer und zurück auch noch mal ca. 8 Kilometer. Mal schauen ob wir noch Flugzeugteile des britischen Bombers der am 5. Sebtember 1942 in den Südhang krachte entdecken. Ziemlich zur gleichen Zeit werden wir auch da sein. Schon ein komischer Zufall.

Tagestour auf den Tsahtsa und an den Låptvákkjávrre

Etappe 3: Vom Låptåvágge auf die Hochebene Luohttoláhko

Von unserem Zeltplatz im Låptåvágge werden wir in Richtung Osten an der Südseite des Mángitjårro (1221 m) entlang hinunter ins Njoatsosvágge absteigen. Der Bach Goabrekjågåsj gibt uns hierbei die Richtung an. Im Tal angekommen, werden wir den Fluss Njoatsosjåhkå furten. Hoffentlich haben wir kein Hochwasser, sonst könnte dies einen Umweg von Rund 20km für uns bedeuten. Nach der Furt erwartet uns ein saftiger Anstieg, um dann in Richtung Nordwest durch die Schlucht des Bálgatjåhkå aud die Hochebene Luohttoláhko zu kommen. Dort angekommen werden wir uns bemühen am Bálgatjávrás See einen passenden Zeltplatz ausfindig zu machen.

Vom Låptåvágge ins Luohttoláhko

Fortsetzung folgt in Kürze…