Bald geht es los, um genau zu sein in einer Woche. Geplant ist jetzt am Samstag den 6.9 gegen 19 Uhr in Immenhausen zu starten, um dann am Montag den 8.9 in Kvikkjokk gegen Mittag anzukommen.

Mit Teil 2 der Tourplanung möchte ich euch unseren letzten Stand der Planung vorstellen und die Planung abschließen. Falls ihr Teil 1 noch nicht gelesen habt, folgt einfach diesem Link. Tourplanung Sarek 2014 – Teil 1

Etappe 4: Vom Luohttoláhko durchs Lullihavágge

An diesem Tag werden wir uns in Richtung Norden von unserem Ausgangspunkt der Hochebene Luohttoláhko durch das Tal Noajdevágge in Richtung Gasjastjáhkká durchschlagen. Die Strecke beträgt rund 17 Kilometer, abhängig davon, wo wir genau unser Zelt auf schlagen werden. Im Lullihavágge erwartet uns ein recht langer und steiler Anstieg, bis wir letztendlich unseren Zeltplatz am Skájdejågåsj gefunden haben. Im Lullihavágge soll es einige größe Felsbrocken geben, die es heißt zu um schiffen. Ich bin echt schon gespant. Ich bin guter Dinge das sich hier auch das ein oder andere schöne Fotomotiv finden lässt und diese dann für den harten Anstieg entschädigen.

Vom Luohttoláhko durchs Lullihavágge

 Tagestour: Gletscherkunde … der

Wie schon mal erwähnt, sind die Tagestouren nur eine Option, je nach Lust, Laune und Wetter. Von der Base 5 kommt man recht einfach zum Bårddejiegna dem mit größtem Gletscher des Sareks. Natürlich werden wir den Gletscher nicht direkt begehen, das ist ohne Erwahrung einfach zu gefährlich! Aber wir werden seine Ränder besuchen und ggf. die alte Bergstation besuche.

Bårddejiegna

 Auf zum Vájggántjåhkkå

Ab der “Base 5″ werden wir unsere Tour wohl etwas flexibel gestallten, da wir uns noch nicht ganz sicher sind, ob wir jede geplante Tagestour (siehe Teil1) machen werden. So sind wir am Ende etwas offen welche Punkte wir noch ansteuern werden. Als erstes ist aber eine Tour zum Vájggántjåhkkå geplant, von dem wir hoffentlich einen wunderschönen Blick auf die Rapadalen erhaschen werden und der uns hoffentlich schöne Fotomotive bieten wird. Unser Zelt werden wir dann gegen Abend an seinem Fusse aufschlagen, je nach dem was die Gegebenheit uns für Möglichkeiten bieten. (Base 6)

zum Vájggántjåhkkå

 Kleines offenes Ende der Tour

Vom Fusse des Vájggántjåhkkå werden wir dann entscheiden, welche Verlauf unsere Tour nehmen wird. Es soll ja spannend bleiben. Wobei eigentlich nur zwei Möglichkeiten in Frage kommen würden:

1. Ein Abstieg vom Fusse des Vájggántjåhkkå entlang der Rapadalen zum Tjahkelij (1162m), der direkt am Delta der Rapadalen liegt und uns auch noch mal einen genialen Blick auf das Delta ermöglichen würde. Ein Zeltplatz lässt sich dort sicherlich finden, um von dort aus am nächsten Tag auf den Kungsleden zu stoßen.

Abstieg vom Vájggántjåhkkå

Variante 2: Wir werden wie auf dem Bild und in der KML zu sehen Richtung Parekebene wandern um uns dann von dort aus zum Kungsleden zu schlagen. Ein Abstecher über den Gállakvárre wäre hier sicherlich lohnenswert, da er einen schönen Blick über die Parekebene bieten würde.

Sarektour 2014 - Tourplanung Tourende

In allen Fällen würden wir aber einen letzten Stop (Base 8) im Sarek am Unna oder Stuor Dáhtá machen, um dann am nächsten Tag Richtung Kvikkjokk über den Kungsleden aufzubrechen und dem Sarek erstmal wieder Bye Bye zu sagen.

Base 8

Für welchen Weg wir uns am Ende entschieden haben, werden wir euch dann aber sicherlich nach unserer Tour genau berichten.

Zu guter letzt noch die gesamte Tour als KML download für euch: