Tag #1 – Ankunft

Patrik, Inga und Lenn fahren uns nach Kassel zum ICE Bahnhof. Pünktlich um 17:38h nehmen wir den ICE 711 nach Frankfurt Flughafen. Mit dem Shuttle gehts zum Terminal 2. Wir machen den Check in bei Icelandair und geben erfolgreich unser Gepäck auf. Wir haben noch etwas Zeit bevor es zum Boarding geht, daher stärken wir uns noch einmal bei McDonalds. Die Servivekraft macht einen leicht berauschenden Eindruck, prompt wird diese von einem Gast vor uns mit “Sind Sie auf Drogen” angesprochen….zu lustig :-) Unsere Freundin Kirsten kommt noch vorbei und verabschiedet sich von uns bevor wir zum Security Check müssen.

Nun gehts zum Boarding Gate D22, unser Flug ist der FlugFI525 nach Keflavik, dem International Aiport von Island. Der Flug hat bereits 10min Verspätung, dazu kommt noch ein Gewitter. Der Start sowie der Flug gehen schnell vorbei, so dass wir müde um 00:10h (+2h GMT) in Keflavik ankommen – boah ist das noch hell hier!

Am Gepäckband dann das böse Erwachen – mein Backpack ist nicht da! Spurlos verschwunden, auch an den anderen Gepäckbändern von anderen Flügen ist mein Trekkingrucksack nicht dabei. Panik, Ratlosigkeit. Unsere Flitterwochen fangen ja toll an. Der IGS Groundservice nimmt einen Report auf. Ich soll morgen früh anrufen und den Status abfragen. Alles scheisse! Wir gehen zum Flybus Terminal, kaufen 2x Hin 2x Rück Tansfers von Keflavik nach Reykjavik. Vergesse vor Aufregung und Müdigkeit auch noch meine Kreditkarte beim Bezahlen im Gerät – toll! Die gute Frau rennt hinter mir her und gibt sie mir zum Glück wieder – unglaublich ich Idiot! :-)

2min später fährt der Bus bereits los. 10°C – es ist frisch und sind froh im Bus zu sitzen. Ankunft Cabin Hotel – Check in – Room #402 – winzig (Kabine)

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Tag #2 – Reykjavik

Nach 5h klingelt der Wecker – 8:30h local time. Wir gehen zum Frühstück, unter Auswahl verstehen wir etwas anderes, aber der Kaffee ist echt sehr lecker. An der Rezeption rufe ich die “Lost and Found” Hotline von Icelandair an – ich werde fast verrückt! Zum Shcluss die Info: um 15:30h kommt der nächste Flieger von Frankfurt nach Keflavik an. Mein Backpack könnte evtl. dabei sein – oh man ich will garnicht daran denken wenn nicht.

Colleen und ich erkunden Reykjavik zu Fuß. Island typisches Wetter. Regen, Wind und 5min später – blauer Himmel, Sonnenschein, warm 15°C. Wir schlendern am Hafen, schauen in diverse Geschäfte – Islandpullover ohne Ende, aber was für Preise – 240 EUR/ST – hammer hart. Sehr viele Fischrestaurants. Ein Tip von unserer Nachbarin Silvie: Hummersuppe und gegrillte Fischspiese bei “Saegreifinn. Wir finden das kleine Restaurant und machen prompt ein Point-of-interesst (POI) daraus. Unsere Location für das heutige Abendessen stand somit fest.

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Weiter durch Reykjaviks Downtown. Einfach nur klasse – bunte Häuser, alles klein und sauber – viele Boutiquen, Restaurants, Bars und Cafés die einladen zum Verweilen –  wir bummeln und fühlen uns wohl. 16:30h die Erlösung. EIn Anruf vom “Lost and Found”. Mein Backpack wurde gefunden und wird gegen 20h in unser Hotel gebracht. Erleichterung pur – der Urlaub kann beginnen. Yeah!!!
Sightseeing:  Parlamentsgebäude, Geschäfte, Kirchen – Halgrimmskirche und Islands Entdecker der Wikinger Leif Eriksson – beeindruckend.

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Hunger und leichte Erschöpfung machen sich bemerkbar – haben schon über 10km zu Fuß erkundet. Hummer Abendessen bei “Saegreifinn” steht an. Wir machen uns zum POI auf. – total urig. Schiffsküchen-Feeling mit alten Fässern als Sitzgelegenheiten – geil! Unglaublich leckeres Essen.

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Abendregen setzt ein und wir gehen zurück zum Hotel. Backpack da, alles toll, Dusche, Bett :-)

 

Tag #3 – Rund um Reykjavik

Nach dem Frühstück checken wir out und machen uns zu Fuß mit Sack und Pack auf quer durch Reykjavik in Richtung “BSI” dem Central Bus Station. Hier holen wir unseren Leihwagen ab. Ein kleiner aber feiner 4WD – Suzuki Jimny – wir gaben ihm liebevoll den Namen “Isi-Herb”. Wir fahren zum Campingplatz etwas außerhalb Reykjaviks wo wir eine Gaskartusche “for free” bekommen. Hier auf Island ist es üblich all seine Sachen vor verlassen der Insel auf einen Sammelplatz abzugeben und für nachkommende Reisende zur freien Verfügung stellt.
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Unser Ziel für heute ist die Stadt Akranes. Ein kleiner Fischerort nördlich von Reykjavik und lt. Reiseführer ein Ort mit tollem Stadtkern sowie romantischem Leuchtturm. Seit einiger Zeit ist ein 6km langer Tunnel unterhalb eines Fjördurs in Betrieb, welches die Zeit für das Erreichen des Ortes von Reykjavik um einige Std. sowie km erheblich verkürztz. So fahren wir unter dem “Hvalfjördur” durch – ein krasses Gefühl zu wissen unterhalb von Tonnen von Meereswasser zu fahren ohne ein Ende des Tunnels nur zu erahnen.

Akranes Innenstadt ist für uns unspektakulär. Einzig der Hafen sowie der angepriesene romatische Leuchturm haben für uns einen gewissen Reiz. Oben auf dem Leuchturm haben wir einen super Ausblick bei bestem Sonnenscheinwetter. Ein Highlight des Ortes ist der schöne Sandstarnd mit eiskaltem Meerwasser. Zum Aufwärmen stellt man sich einfach unter einer Dusche am Strand – sein Wasser ist herrlich warm und wird geothermisch geheizt.

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Zurück nehmen wir den langen Weg – einmal um den kompletten HvalFjördur herum. Unglaublich schöne Bilder nehmen wir mit – türkisblaues Wasser, grüne Wiesen und Berge… Wir haben heute einen halben Tank verfahren und checken in Reykjavik im “Fosshotel Lind” ein. *** Sterne Standard, total ausreichend.

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Wir machen uns am heutigen Abend auf in Richtung Downtown. Essen ein “Soup in bread” und trinken dabei ein kühles Guiness – leeeeecker und angetrunken zugleich ;-) Todmüde fallen wir ins Bett.

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Tag #4 – Reykjavik – Golden Circle – Laugarvatn

Das Highlight es heutigen Frühstücks war das sehr leckere Rührei sowie frische Waffeln zum Selberbelegen. – Eine gute Stärkung für den heutigen Tag. Isi-Herb wird gesattelt und schon sind wir auf dem Weg zum Thingvellir Nationalpark. Colleen springt fleissig zwischen den auseinanderdriftenden Kontinentalplatten des nordamerikanischen und des europäischen Kontinents. – Schon heftig wenn man bedenke, dass pro Jahr sich diese Spalte um ca. 1cm voneinander wegbewegt. Achja! Mein erster Wasserfall (Foss :-)) – ND-Filter getestet und für gut empfunden!

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Dann weiter nach Geysir – hier hat der Geysir “Strokkur”, den damaligen Namensgeber dieses Naturschauspiels “Geysir” abgelöst. Geysire sind heisse Quellen, die ihr Wasser in regelmässigen oder auch unregelmässigen Abständen als Fontäne ausstoßen. Einen solchen Ausbruch nennt man auch Eruption. By the way – Es riecht gewaltig nach faulen Eiern und das Wasser hat kochende 80°C – 100°C.

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Als letztes Tagesziel der heutigen Etappe sind wir zum Gullfoss (Goldener Wasserfall) gefahren. Das Wasser fällt hier in 2 Stufen in eine kleine Schlucht (ND-Filter!). Wir stehen direkt am Fall und bemerken die gewaltige Kraft des Wasser, der Natur. Der Mensch ist so super winzig und wäre so dermaßen machtlos  der Naturgewalt ausgesetzt, käme der Fall man würde in das Wasser fallen – atemberaubend!

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Achja – Nachtrag. Auf dem Weg zum Gullfoss kamen uns eine Herde Isi Ponys, sry Pferde, auf der Hauptstraße entgegen :-) – lustige kleine Pferdchen die von nur einem Reiter gekonnt getrieben wurden. Colleens Herz machte hierbei natürlich Luftsprünge!

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Zu guter Letzt fahren wir zu unserer heutigen Übernachtung zur cattle farm “Efsti Dalur”. Hammer geile Location. Wir wohnen in einem der Guesthouses mit Terrasse und mit Blick auf die weite Landschaft um den Vulkan Hekla. Auf der Terrasse bauen wir unsere Feldküche auf – Gaskocher! 1. Gang: Tomatensuppe Toscana Art 2. Gang: Nudeln Spinaci 3. Gang: eine heisse Tasse “double Choc”. Wir schliessen müde unsere Augen.

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Tag #5 – Laugarvatn – Skagafjördur

Heute gehts ins Hochland auf die Straße F35 welche mitten durch die beiden Gletscher Langjökull und Hofsjökull von Laugarvatn nach Skagafjördur in den Norden Islands führt. Diese Etappe hat ca. 270km und soll den kompletten heutigen Tag in Anspruch nehmen.

Irgendwann hörte die Asphaltstraße einfach auf zu existieren und Islands wahres Gesicht kam zum Vorschein. Wahnsinn! Jetzt weiss ich wieso es auf diesen sogenannten F-Pisten nur gestattet ist mit einem allradbetriebenen Jeep zu fahren…mit ca. durchschnittlich 30km/h fahren wir stundenlang durch das Hochland. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön, karg, gewaltig und auch irgendwie angsteinflössend. Heftigste Schlaglöcher, unübersichtliche Steigungen und massives Gefälle auf losen Steinen sind in diesen nächsten Stunden unsere ständigen Begleiter. – adventure pur! Wir werden dermaßen durchgeschüttelt…die Fahrt ist mächtig anstrengend. Jeder Meter wird von unseren Augen gescannt und wir versuchen die Ideallinie ausfindig zu machen – nicht immer mit Erfolg. Der arme Isi-Herb wird übelst geknechtet. Ein paar Fahrten mehr davon und Isi-Herb kann in den vorzeitigen Ruhestand gehen.

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Wir müssen einen kleinen Bach durchqueren. Da das Wasser nicht sonderlich tief ist, fahren wir mit speed durch – Car wash gefällig?

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Nach ca. 140 km machen wir Halt in einem Geothermalgebiet “Hveravellir”. Hier gibt es Minivulkane und heiße Quellen. Das Wetter schlägt um, es fängt an zu regnen. Wir entdecken eine kleine Gruppe von Backpackern die in einer heissen Quelle baden. Wir werfen unsere Klamotten ab, ziehen Badesachen an und huschen in die Quelle dazu. Herrlich – Entspannung pur! Im nu ist eine gute Stunde um. Unsere beiden kleinen Reisehandtücher von Cocoon sind klasse – im nu sind wir abgetrocknet. Dann schnell an ins Auto und weiter geht die abenteuerliche Fahrt.

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Nach gefühlt endlosen Stunden treffen wir wieder auf die asphaltierte Ringstraße. Fahren einige km und machen dann in einem kleinen Ort “Glaumbaer” halt. Hier stehen noch gut erhaltene traditionelle Isi-Häuser in Torfbauweise mit Grasdach.

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Weiter gehts nach Saudarkrokur ins Hotel “Mikligardur” – Hostel feeling, aber ist ja nur eine Nacht. Wir essen in der Innenstadt des kleinen Fischerortes zu Abend und machen im Anschluss einen abendlichen Spaziergang am Hafen. Türkisblaues Wasser kombiniert mit schwarzem Sandstrand und Hochgebirge im Hintergrund. Man weiss garnicht wo man zuerst hinsehen soll. Erschlagen von den Eindrücken des heutigen Tages fallen wir müde ins Bett.

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Tag #6 – Skagafjördur – Akureyri – Myvatn

Der Tag beginnt mit dem Frühstück und hier wars echt gut. Mini Croissants und ein super abwechslungsreiches Müsli waren uns geboten worden. Check out und ab in die Hauptstadt des Nordens – Akureyri. Kleine nette Innenstadt, nicht schlecht aber eher unspektakulär. Ein botanischer Garten mit jeder Pflanzenart die es auf Island zu finden gibt in wenigen Qudratmetern zusammengefasst war ebenfalls ein kurzer Besuch wert, sowie der Hafen mit seinem türkisblauen Wasser. Ist hier denn alles türkis? Dachte das wäre nur in der Südsee der Fall? :-)

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Der Regen setzt ein udn wir fahren Richtung “Godafoss” dem Götterfall. Langzeitbelichtung am Tag macht echt Spaß! Wir machen einen kleinen Spaziergang am Ufer des Flusses bevor er die Felsen herunterstürzt. Schwarzer Lavasandstrand vom Feinsten. Hier reichen wenige Sonnenstunden um den Sand ordentlich warm zu machen. – herrlich! Irgendwie hatte bei unserem kleinen Ausflug der Regen pausiert, passend zu unserer Abfahrt Richtung Hochlandpass regnete es wieder.

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Wir sind auf dem Weg zum Myvatn Gebiet. Myvatn, auch Mückensee gennant, beherbergt unzählige Mücken. Diese stechen nicht, sind aber dennoch sehr unangenehm, da sie sich auf jedem Teil des Körpers setzen und einem die schöne Sicht vermiesen. Heute, sehr windig, haben wir keines der Mistviecher in unserer Nähe gehabt.

1. Halt – Skutustadir – eine Pseudokraterlandschaft vom Feinsten. Als sich heisse Lava bei einem Vulkanausbruch auf diesem sumpfigen Gebiet ausbreitete, kam es zu explosionsartigen Verdampfungen des Wassers im Boden. So entstanden diese sog. Pseudokrater ohne jeglichen Kontakt mit heisser Magma im Erdinneren.

2. Halt – Dimmuborgir. Dimmuborgir ist der Hammer! Seine labyrinthartigen Lavaformationen erwecken den Anschein von einer fremden Welt. Total unheimlich und furchterregend bauen sich Skulpturen aus Lavagestein vor uns auf. Das Gebiet gleicht einer dunklen Burgenlandschaft bzw. Ruinenlanschaft aus dem Mittelalter. Hier hausen Islands Elfen und Kobolde.

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Wir starten eine Hiking Tour für Fortgeschrittene quer durch die Lavawelt – krasser Trail, weilweise echt anspruchsvoll – uns wird total warm. Nach ca. 2 Std. kommen wir am Fuße des Hverfell, einem Ringkrater wie aus dem Bilderbuch, an. Dieser gehört zu dem geologisch aktiven Kraflagebiet. Ein kleiner Pfad führt uns hoch auf den Ringkrater mit 1km Durchmesser. Der Aufstieg ist sehr anstrengend, denn die Schuhe haben bei dem lockeren Aschestaub nur wenig Halt. Oben angekommen ist es sehr windig. Der Blick in das Innere des Kraters sowie der umliegenden Landschaft entschädigt jedoch vollkommen. 1 Std. hat die Umrundung gedauert, dann noch der Abstieg und der Marsch zurück durch Dimmuborgir zum Auto. Wir sind geschafft!

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Am Abend checken wir in Vogafoss ein. In einem coolen log house übernachten wir. Camping Essen (leckeres Essen ausm Kletterkogel) und eine Süßgetränk als Nachspeise bilden den krönenden Abschluss eines unglaublichen Tages – Bett, leider geil!

 

Tag #7 – Dettifoss – Husavik

Pünktlich um 7:30h zum Frühstücken in den Kuhstall und den Kühen beim Melken zugeschaut. By the way – ein traumhaft abwechslungsreiches Frühstücksbuffet mit allerlei selbstgemachtem Käse. Eine ganze Std. haben wir uns gestärkt bevor wir mit der Umrundung der Halbinsel Tjörnes starten. Erster Stop ist der Vitti Krater. Der Vitti Krater entstand beim Ausbruch des Krafla vor nicht allzulanger Zeit. Seit dem hat sich sein Krater mit Wasser gefüllt – es entstand ein Kratersee. Und natürlich war sein Wasser türkisfarbend :-) Dieser Anblick lassen 5°C Aussentemperatur sowie Wind und Regen verblassen.

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Wir fahren weiter zu den brodelnden Schlammtöpfe nach Namafjall. Ein alter Bekannter taucht auf – der Geruch nach falen Eiern. Faszinierende Landschaft – dampfende Berge und überall blubernder Schlamm.

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Weiter gehts zum Wasserfall Dettifoss – monströs viel Wasser…insgesamt 3 Wasserfälle hintereinander, wobei der Dettifoss der Berühmteste ist. Wir sind durchnässt, durchgefroren und steigen wieder ins Auto. Heizung an und Sachen trocknen. Dann geht unser Weg weiter nach Asbyrgi. Asbyrgi ist eine große Felsschlucht und einen Boxenstop wert. Die Hauptverkehrsstraße dorthin ist jedoch die viel spannendere und vor allem nervenaufreibende Aktion des Tagesziels. Straße bzw. wichtige Hauptstraße wie es in dem Autoatlas steht ist vielleicht geringfühig der falsche Ausdruck. Eine brutale Off-Road Piste trifft den Nagel wohl eher auf den Kopf. Gerade mal so breit für ein Fahrzeug kommen einem immer wieder andere Fahrzeuge entgegen, sodass man halb in der Vegation neben der Piste steht und Mühe hat wieder auf den Weg zu gelangen. Dann kommen noch die heftig großen Schlaglöcher die durch den anhaltenden Regen zu riesigen Pfützen herangewachsen waren. Ohne Verluste nehmen wir ein Bad nach dem Anderen…Isi-Herb sieht richtig benutzt aus :-) Ich würde mal behaupten diese “Straße” ist ein Geheimtipp für Off-Road Junkies…muss man mal gefahren haben – diese wichtige Hauptstraße!

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Nach 50km Offroad erreichen wir die Felsschlucht von Asbyrgi. Für die Augen echt sehenswert, eine Wanderung nicht wirklich nötig, da ziemlich einfach zu gehender Trail ohne Adrenalinausschüttung.

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Wir fahren weiter und erreichen nach weiteren 60km das Walzentrum Islands, die Haftenstadt Husavik. Eigentlich hatten wir vor hier eine Whale Watching Tour zu machen. Aufgrund der Dauer von 3h sowie der nächsten Abfahrt erst in 2h sind wir von unserem Plan abgewichen, da wir sonst erst tief in der Nacht wieder zurückkämen. Die noch lange Fahrt von Husavik zurück zum Myvatn See haben uns ein wenig abgeschreckt. Wir beschlossen das Whale Watching in Reykjavik am Ende unserer Reise nachzuholen.

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Zu guter Letzt fahren wir noch zum Leirhnjúkur, einem aktiven Vulkan in der Nähe von Myvatn. Dort gehen wir inmitten des erstarrten Lavafeldes, welches beim Ausbruch des Krafla erst jüngst entsanden war. Eigentlich war Leirhnjúkur zu Beginn des Tages als Ziel auserkoren worden. Der starke Regen am Morgen hatte uns das Sitzenbleiben im Auto leicht gemacht. So holten wir den Punkt einfach am Ende des Tages nach.  Ein ziemlich langer Tag neigt sich dem Ende – wir schlafen sofort ein.

 

Vorerst nur die Bilder – Reisebericht folgt…

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